CO₂ kompensiertes Flüssiggas von Seda Energie
Grundsätzlich muss man festhalten, dass in erster Linie ein CO₂-Ausstoß generell vermieden werden soll. In zweiter Linie ist anzustreben, durch eigenes Handeln unvermeidbaren CO₂-Ausstoß zu verringern. Nicht alle CO₂-Emissionen können heute jedoch vollständig vermieden werden und deshalb gilt es in dritter Linie, die unvermeidbaren Emissionen zu neutralisieren und zu kompensieren. Flüssiggas ist im Vergleich zu den konventionellen fossilen Energieträgern bereits deutlich umweltfreundlicher. Dennoch entstehen auch bei der Produktion, dem Transport und der Verbrennung von Flüssiggas CO₂-Emissionen.
Mit CO₂-kompensiertem Flüssiggas von Seda Energie wird der CO₂-Ausstoß sowohl der gesamten Prozesskette (Produktion und Transport) – WTT, Well-to-Tank - als auch der Verbrennung von Flüssiggas durch nachhaltige und zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
Hierbei geht es aber nicht ausschließlich um Klimaschutz, sondern auch um Nachhaltigkeit. Zur Nachhaltigkeit gehören neben Umwelt- und Klimaschutz auch die Bereiche Ökonomie und Soziales. Unter letzteren fallen z.B. die Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Bildung, Diversität und Chancengleichheit.
In unseren ausgewählten Projekten Maisa REDD+ Project und Horcones biomass power plant expansion project werden genau diese drei Säulen der Nachhaltigkeit vereint. Die Projekte entsprechen zudem den Zertifikatsstandards Verified Carbon Standard, Climate Community & Biodiversity Standard und CDM (Clean Development Mechanism)
Nachstehend finden Sie noch eine jeweilige kurze Projektbeschreibung.
Mit CO₂-kompensiertem Flüssiggas von Seda Energie wird der CO₂-Ausstoß sowohl der gesamten Prozesskette (Produktion und Transport) – WTT, Well-to-Tank - als auch der Verbrennung von Flüssiggas durch nachhaltige und zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
Hierbei geht es aber nicht ausschließlich um Klimaschutz, sondern auch um Nachhaltigkeit. Zur Nachhaltigkeit gehören neben Umwelt- und Klimaschutz auch die Bereiche Ökonomie und Soziales. Unter letzteren fallen z.B. die Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Bildung, Diversität und Chancengleichheit.
In unseren ausgewählten Projekten Maisa REDD+ Project und Horcones biomass power plant expansion project werden genau diese drei Säulen der Nachhaltigkeit vereint. Die Projekte entsprechen zudem den Zertifikatsstandards Verified Carbon Standard, Climate Community & Biodiversity Standard und CDM (Clean Development Mechanism)
Nachstehend finden Sie noch eine jeweilige kurze Projektbeschreibung.
Maisa REDD+ Projekt
(Brasilien, Projekt-ID: 1329, FZ-ID: 2224, Fokus Zukunft):
Das Ziel des Maisa REDD+ Projekts ist die Förderung des Waldschutzes und die Reduzierung von Emissionen aus ungeplanter Entwaldung und Walddegradierung.
Das Projekt befindet sich im brasilianischen Budesstaat Pará, im unteren Tocantins, zwischen den Flüssen Tocantins und Moju.
In einem für die biologische Vielfalt relevanten Kontext befindet sich das Projektgebiet inmitten des Endemismuszentrums von Belém, einem der acht Endemismuszentren Amazoniens und dem am stärksten degradierten von allen, da 76,4 % der Waldfläche gefärdet sind. Die Region besteht hauptsächlich aus dichtem Tieflandwald mit aufstrebenden Baumkronen, auch bekannt als „Trockenwald“, der typisch für heiße und feuchte Klimaregionen ist, mit großen aufstrebenden Bäumen, die sich von den einheitlichen Baumkronen abheben.
Das Projekt trägt zu den folgenden Nachhaltigkeitszielen bei.
Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Fazenda Maísa zielt darauf ab, den Anwohnern der umliegenden Gemeinden, die derzeit den Großteil der Arbeitskräfte ausmachen, eine Beschäftigung zu bieten und den Einstellungsprozess auf eine integrativere, gleichberechtigte und zugänglichere Weise durchzuführen.
Maßnahmen zum Klimaschutz: Durch die Projektaktivität werden ca. 67.458 to CO₂eq jährlich eingespart.
Leben an Land: Bei einer Untersuchung der Flora wurden im Projektgebiet insgesamt 128 Baumarten festgestellt, von denen 8 auf nationaler und bundesstaatlicher Ebene als gefährdete Arten aufgeführt sind. Mindestens 29 der identifizierten Tierarten sind nach internationalen in gewissem Umfang vom Aussterben bedroht. Die Erhaltung des Waldes wirkt nicht nur direkt dem Verlust von Lebensraum entgegen, sondern trägt auch dazu bei, die in der Basislinie für das Projektgebiet dargelegte fragmentierte Landschaft zu entschärfen und kann als „ökologischer Korridor oder Trittstein“ genutzt werden.
Das Projekt befindet sich im brasilianischen Budesstaat Pará, im unteren Tocantins, zwischen den Flüssen Tocantins und Moju.
In einem für die biologische Vielfalt relevanten Kontext befindet sich das Projektgebiet inmitten des Endemismuszentrums von Belém, einem der acht Endemismuszentren Amazoniens und dem am stärksten degradierten von allen, da 76,4 % der Waldfläche gefärdet sind. Die Region besteht hauptsächlich aus dichtem Tieflandwald mit aufstrebenden Baumkronen, auch bekannt als „Trockenwald“, der typisch für heiße und feuchte Klimaregionen ist, mit großen aufstrebenden Bäumen, die sich von den einheitlichen Baumkronen abheben.
Das Projekt trägt zu den folgenden Nachhaltigkeitszielen bei.
Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Fazenda Maísa zielt darauf ab, den Anwohnern der umliegenden Gemeinden, die derzeit den Großteil der Arbeitskräfte ausmachen, eine Beschäftigung zu bieten und den Einstellungsprozess auf eine integrativere, gleichberechtigte und zugänglichere Weise durchzuführen.
Maßnahmen zum Klimaschutz: Durch die Projektaktivität werden ca. 67.458 to CO₂eq jährlich eingespart.
Leben an Land: Bei einer Untersuchung der Flora wurden im Projektgebiet insgesamt 128 Baumarten festgestellt, von denen 8 auf nationaler und bundesstaatlicher Ebene als gefährdete Arten aufgeführt sind. Mindestens 29 der identifizierten Tierarten sind nach internationalen in gewissem Umfang vom Aussterben bedroht. Die Erhaltung des Waldes wirkt nicht nur direkt dem Verlust von Lebensraum entgegen, sondern trägt auch dazu bei, die in der Basislinie für das Projektgebiet dargelegte fragmentierte Landschaft zu entschärfen und kann als „ökologischer Korridor oder Trittstein“ genutzt werden.
Horcones biomass power plant expansion project
(Chile, Projekt-ID: 4052, FZ-ID: 2174, Fokus Zukunft):
Nutzung von Reststoffen aus der Holzindustrie zur Stromerzeugung
Die Projektaktivität besteht in der Erweiterung der Stromerzeugungskapazität des Biomassekraftwerks Horcones, das sich im Horcones-Komplex befindet. Diese Erweiterung erfolgt durch die Installation einer neuen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, die aus einem Biomasse-Wirbelschichtkessel mit einer Leistung von 250 Tonnen pro Stunde und einem 31-MW-Turbogenerator besteht.
Die Projektaktivität zielt darauf ab, Biomasse aus der Industrie (Sägemehl und Rinde aus Sägewerken) und Biomasse aus der Forstwirtschaft (aus Ernte-, Durchforstungs- und Beschneidungsarbeiten) für die Stromerzeugung zu nutzen. Ohne die Projektaktivität würde diese Biomasse unkontrolliert im Freien verbrannt oder in Stapeln dem natürlichen Verfall überlassen.
Das Projekt trägt zu den folgenden Nachhaltigkeitszielen bei:
Bezahlbare und saubere Energie. Durch die effiziente Nutzung der vorhandenen natürlichen Ressourcen trägt das Horcones-Projekt dazu bei, die Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Chile voranzutreiben, insbesondere die Nutzung von Biomasserückständen, die als Nebenprodukt der Forstwirtschaft anfallen und in Chile ein erhebliches Potenzial aufweisen.
Industrie, Innovation und Infrastruktur. Die Projektaktivität ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Stromerzeugung aus Biomasse nicht nur für die Sägewerks- und Palettenindustrie, sondern für alle forstwirtschaftlichen Industrien eine Einnahmequelle sein kann.
Maßnahmen zum Klimaschutz. Darüber hinaus bringt dieses Projekt einen zusätzlichen Nutzen für die Verringerung der Treibhausgasemissionen, da weniger Biomassereste entsorgt oder unkontrolliert verbrannt werden, was zu geringeren Methanemissionen führt.
Die Projektaktivität besteht in der Erweiterung der Stromerzeugungskapazität des Biomassekraftwerks Horcones, das sich im Horcones-Komplex befindet. Diese Erweiterung erfolgt durch die Installation einer neuen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, die aus einem Biomasse-Wirbelschichtkessel mit einer Leistung von 250 Tonnen pro Stunde und einem 31-MW-Turbogenerator besteht.
Die Projektaktivität zielt darauf ab, Biomasse aus der Industrie (Sägemehl und Rinde aus Sägewerken) und Biomasse aus der Forstwirtschaft (aus Ernte-, Durchforstungs- und Beschneidungsarbeiten) für die Stromerzeugung zu nutzen. Ohne die Projektaktivität würde diese Biomasse unkontrolliert im Freien verbrannt oder in Stapeln dem natürlichen Verfall überlassen.
Das Projekt trägt zu den folgenden Nachhaltigkeitszielen bei:
Bezahlbare und saubere Energie. Durch die effiziente Nutzung der vorhandenen natürlichen Ressourcen trägt das Horcones-Projekt dazu bei, die Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Chile voranzutreiben, insbesondere die Nutzung von Biomasserückständen, die als Nebenprodukt der Forstwirtschaft anfallen und in Chile ein erhebliches Potenzial aufweisen.
Industrie, Innovation und Infrastruktur. Die Projektaktivität ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Stromerzeugung aus Biomasse nicht nur für die Sägewerks- und Palettenindustrie, sondern für alle forstwirtschaftlichen Industrien eine Einnahmequelle sein kann.
Maßnahmen zum Klimaschutz. Darüber hinaus bringt dieses Projekt einen zusätzlichen Nutzen für die Verringerung der Treibhausgasemissionen, da weniger Biomassereste entsorgt oder unkontrolliert verbrannt werden, was zu geringeren Methanemissionen führt.